Die in Deutschland angefallenen Abfallmengen sind seit 2003 relativ gleich geblieben: 2003 waren es 37 166 000 Tonnen, 2008 kamen 37 182 000 Tonnen Haushaltsabfall zusammen.
Grundlage der erfassten Abfallarten ist das Europäische Abfallverzeichnis (EAV) gemäß der Abfallverzeichnisverordnung.
Am 28. Januar 2010 wurden Kontoinhaber zahlreicher Emissionshandelsregister durch gefälschte E-Mails aufgefordert, Nutzernamen und Passwörter preiszugeben. Auch Nutzer des deutschen Emissionshandelsregisters, das von der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt geführt wird, waren leider betroffen. Zum Schutz vor weiteren Betrügereien wurde die Möglichkeit unterbunden, Transaktionen vorzunehmen. Diese sind voraussichtlich wieder ab Donnerstag, 4.2.2010, möglich. Die DEHSt weist auf mögliche zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen hin.
Im Auftrag des Bundesumweltministeriums führt die „Servicestelle Kommunaler Klimaschutz“ im Jahre 2010 zum zweiten Mal den Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ durch. Bis zum 31. März 2010 können sich Kommunen und Regionen beteiligen, die durch erfolgreich realisierte Maßnahmen, Strategien oder Aktionen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beigetragen haben. In der Jury ist auch das Umweltbundesamt vertreten.
Die EU hilft beim Stromsparen: Seit 6. Januar 2010 müssen Rechner, Waschmaschinen, Fernsehgeräte und andere Büro- und Haushaltsgeräte, die in der EU in den Handel kommen, eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Beim Neukauf sollten Sie darauf achten, dass in bestimmten Leerlaufzuständen der Höchstwert der Elektroleistung (1 Watt) eingehalten wird, die Geräte Stromsparzustände haben und der Hersteller über Leerlaufzustände informiert.
Gegen steigende Energiekosten und Klimawandel gibt es ein gutes Mittel: Einfach mehr Energie sparen. Wie sich Strom oder Heizenergie sparen lassen, wo Energieräuber im Haushalt lauern und wann es Geld vom Staat für die energiesparende Sanierung von Haus und Wohnung gibt, finden Sie in vielen UBA-Ratgebern.
Deutschland hat 2008 sein Klimaschutzziel gemäß Kyoto-Protokoll erfüllt und bleibt international Vorreiter im Klimaschutz. Die Treibhausgasemissionen sind 2008 gegenüber dem Jahr 1990 um 22,2 Prozent oder nahezu 280 Millionen Tonnen zurückgegangen.
Gewässerschutz kann nur mit der Landwirtschaft, nicht gegen sie erfolgreich sein. Eine fachliche und kompetente Beratung der Landwirte ist dabei ein wichtiger Baustein. Die neue Broschüre des UBA wirbt für einen breiteren Einsatz gewässerschonender Maßnahmen und zeigt auf, dass Gewässerschutz nicht mit Ertragseinbußen einhergehen muss.
Noch 1990 lag die Klimabelastung durch die Siedlungsabfallwirtschaft bei rund 38 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten.
2006 ist gegenüber 1990 eine Gesamtentlastung von 56 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten durch Recycling und energetische Verwertung statt Deponierung erreicht worden.
Hauseigentümerinnen und -eigentümer sind dazu verpflichtet, bei Eis und Schnee die Rutschgefahr auf den Gehwegen vor ihrem Grundstück zu beseitigen. Streusalze schaden jedoch der Umwelt und dürfen vielerorts nicht eingesetzt werden. Die umweltfreundliche Alternative: Schneeschieben und dann salzfreie, abstumpfende Streumittel mit dem Blauen Engel verwenden. Nach dem Frost: Aufgefegte Streumittel gehören in die „Graue Abfalltonne“.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2010 zum „Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt“ erklärt, um den Verlust biologischer Vielfalt zu stoppen, Erfolge beim Schutz zu verdeutlichen und um Bewusstsein zu schaffen, dass das Wohl des Menschen von biologischer Vielfalt abhängt.