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Abfallwirtschaft

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Letzte Änderung: 25.04.2013

Batterien und Akkus – richtig einsetzen, keinesfalls in den Hausmüll werfen

Deckblatt Broschüre „Batterien und Akkus“Batterien und Akkus machen uns mobil. Akkus sind umweltfreundlicher als Batterien, denn sie haben eine lange Lebensdauer. Sind Batterien  wirklich leer und Akkus nicht mehr aufladbar, gehören sie in die Sammelboxen in Bau- oder Supermärkten. Dort kommt leider nur die knappe Hälfte aller verkauften Batterien und Akkus an. Die andere Hälfte landet im Hausmüll. So können giftige Metalle aus Batterien und Akkus in die Umwelt gelangen und sie lassen sich dann nicht mehr für neue Batterien wieder verwenden. Beim Kauf neuer Produkte können Sie sich am Blauen Engel-Gütesiegel „weil ohne Batterie“ oder „weil solarbetrieben und schadstoffarm“ orientieren.

Mehrweg- und ökologisch vorteilhafte Einweggetränkeverpackungen verlieren Marktanteile

Einweg-Plastikflaschen © Valery Sibrikov – Fotolia.comDer Anteil von Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweggetränkeverpackungen, wie beispielsweise Getränkekartons, ist im Jahr 2010 erneut gesunken: um 1,7 Prozentpunkte auf 50,1 Prozent. Das ergab die jährlich im Auftrag des UBA durchgeführte Erhebung. Damit wird der in der Verpackungsverordnung anvisierte Anteil von 80 Prozent deutlich verfehlt.

Bauschutt hochwertig recyceln

Ein Gebäude wird abgerissen –Bauschutt entsteht; Djama © www.fotolia.comJährlich fallen große Mengen Bauschutt an, die bei optimiertem Recycling natürliche Ressourcen schonen können. Beispielsweise kann Betonbruch, aus dem Störstoffe entfernt wurden, in Recycling-Beton wiederverwertet werden. Im Auftrag des UBA hat die BAM untersucht, wie Abbrucharbeiten und Bauschuttaufbereitung optimiert werden können, um hochwertige Gesteinskörnungen zu gewinnen.

Biokunststoffe nicht besser als herkömmliche

Gut verpackt? Tomaten in einer Plastikschale © Heidrun Lutz - Fotolia.comEine aktuelle Studie des UBA zeigt: Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben gegenüber Plastikverpackungen keinen ökologischen Vorteil. CO2-Ausstoß und Erdölverbauch fallen zwar geringer aus. Aber der Anbau und die Verarbeitung von Pflanzen für diese Bio-Verpackungen belasten Böden und Gewässer stärker. Auch die vermehrt angebotenen Bioplastiktüten haben damit keinen Umweltvorteil. UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Die Ergebnisse sprechen dafür, die Sonderregelung für solche Verpackungen, wie etwa die Befreiung von der Rücknahmepflicht des Handels, nicht zu verlängern.“

Bundeseinheitliche Wertstofftonne bietet Chance für bessere Ressourcenschonung

Wertstoffe; Nik © www.fotolia.deIn Deutschland können durch die geplante Wertstofferfassung mit der bundesweit einheitlichen Wertstofftonne mehr Abfälle recycelt und Ressourcen geschont werden. Da künftig außer Verpackungen auch Nichtverpackungen miterfasst werden sollen, ist es notwendig, die derzeit in der Verpackungsverordnung vorgegebenen Verwertungsquoten anzupassen. Das UBA hat hierzu in einer Studie verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten entwickeln lassen und in einem Fachgespräch erörtert.

Wohin mit den Althandys?

Stapel alter Handys © Werner Dreblow – Fotolia.com80 Millionen alte Handys liegen schätzungsweise in unseren Schubladen. Und jedes Jahr kommen mehrere Millionen dazu. Dabei enthalten sie wertvolle Metalle: Gold, Silber, Kupfer oder Kobalt. Das Recyceln ist aber auch aus einem anderen Grund wichtig: Die Akkus bestehen aus giftigen Stoffen, die in den Sondermüll gehören. Abgeben können Sie Ihr Handy zum Beispiel bei der Deutschen Umwelthilfe. Was das bringt, erklärt Michael Hadamczik im Interview mit Green Radio.

Sekundärrohstoffwirtschaft steigert Rohstoffproduktivität

Abfallaufbereitungsanlage; © Frank Wohlfeil – Fotolia.comDie effektive und hochwertige Bewirtschaftung von Abfällen durch werkstoffliche, rohstoffli­che und energetische Verwertung leistet einen erheblichen Beitrag zum Ressourcenschutz. Eine Studie im Auftrag des UBA zeigt, dass ohne die Verwertung von Stahl, Kupfer, Gold sowie ausgewählte Kunststoffe jährlich 256 Millionen Tonnen an Primärrohstoffen zusätzlich aufgebracht werden müssten; 9 Prozent des direkten und indirekten Rohstoffbedarfs der Bundesrepublik. Damit sind Kosteneinsparpotenziale von bis zu 2,1 Mrd. € für die deutsche Wirtschaft verbunden.

Steigerung der Akzeptanz und Einsatz mineralischer Sekundärrohstoffe

Einband der StudieWeit über die Hälfte des Abfallaufkommens in Deutschland sind mineralische Abfälle. Durch ihre Verwendung im Wirtschaftskreislauf lassen sich große Mengen an Rohstoffen substituieren. Fachleute aller Interessengruppen diskutierten über verschiedene Instrumente zur Steigerung der Akzeptanz und des hochwertigen Einsatzes mineralischer Sekundärrohstoffe sowie Erfahrungen mit den einzelnen Instrumenten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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