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Gesundheit und Umwelthygiene

Aktuelles

Letzte Änderung: 08.05.2013

Nur wenig DEHP im Menschen

Käse auf Folie; © Ars Ulrikusch, www.fotolia.comDEHP ist der weltweit wichtigste Weichmacher. Das Problem: Der Stoff kann die Fortpflanzungsorgane schädigen und dadurch die Fortpflanzungsfähigkeit und die Entwicklung des Kindes im Mutterleib beeinträchtigen. Eine UBA-Studie untersuchte, wie und in welchen Mengen er in den menschlichen Körpern gelangt. Übertragen wird der Weichmacher vor allem durch Lebensmittel. Insgesamt gesehen ist die Aufnahmemenge bei fast allen Menschen aber gering. Es besteht in der Regel kein Gesundheitsrisiko. Kleinkinder können mehr belastet sein, da sie DEHP auch über den Hausstaub und über Gegenstände aufnehmen, die sie in den Mund stecken. Auch hier bleibt es bei kleinen Mengen. Für einige Menschen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die gesundheitlich tolerierbaren Aufnahmemengen überschritten werden. In Spielzeug oder Kosmetika darf DEHP daher nicht mehr eingesetzt werden.

Weltweites „Aus“ von Flammschutzmittel HBCD

Ein Haus wird mit Polystyrol-Platten gedämmt © pitb_1 - Fotolia.comDas Flammschutzmittel HBCD darf zukünftig weltweit weder hergestellt noch angewandt werden. Das beschloss eine UN-Chemikalienkonferenz. Der Stoff ist sehr toxisch mit lang anhaltendem Effekt für aquatische Lebewesen, akkumuliert sich in Organismen und kann in weit entfernten Regionen gefunden werden. HBCD fällt jetzt unter das Stockholmer Übereinkommen über Persistente Organische Schadstoffe. Über die konkrete Umsetzung des Verbotes wird das UBA weiter berichten.

Umweltgerechtigkeit in Städten

Stadtansicht; Kara © www.fotolia.comUmweltbelastungen und -ressourcen sind sozial und räumlich ungleich verteilt. Was können Kommunen tun, um die Umwelt- und Lebensverhältnisse der Bewohnerinnen und Bewohner in besonders belasteten Stadtvierteln zu verbessern? Dieser Frage widmete sich die Fachtagung "Potenziale für mehr Umweltgerechtigkeit im städtischen Raum: Umwelt, Gesundheit und Soziales vernetzen und gemeinsam handeln" des Difu und des UBA im November 2012. Die Dokumentation zur Tagung kann nun online abgerufen werden.

Welche Schadstoffe sind in meiner Umgebung?

Qualmende Schornsteine; Jelwolf © http://www.fotolia.com/Welche und wie viele Schadstoffe die Betriebe in Ihrer Umgebung emittieren und welche Stoffe noch nach der Kläranlage in den Abwässern enthalten sind, zeigt ab sofort die neue UBA-Website www.thru.de. Die Daten stammen aus dem komplizierten PRTR, das knapp 5.000 Betrieben, die ihre Emissionen offen legen müssen, auf die Finger geschaut hat. Thru.de wartet mit einer optimierten Karte sowie stark erweiterte Recherchefunktionen und Hintergrundinformationen auf.

Mineralöl im Essen: Nicht nur im Adventskalender vermeidbar!

Druckmaschine; Alterfalter © www.fotolia.comMineralölspuren in Lebensmitten haben viele Quellen und gelangen auch durch mineralölhaltige Druckfarben von der bunten Verpackung in Reis, Nudeln oder Weihnachtschokolade. Jochen Flasbarth, Präsident des UBA , appelliert an die Verpackungshersteller und Zeitungsdrucker, auf mineralölfreie Druckfarben umzusteigen. Das UBA druckt seine Broschüren und Flyer im Bogenoffset-Heatset-Verfahren bereits mineralölfrei – ohne Qualitätsverlust.

Änderungen der Trinkwasserverordnung schützen…

geöffneter Wasserhahn; Eisenhans © fotolia.de…ab dem 1. November noch besser vor Krankheitserregern und Schadstoffen im Trinkwasser. Besonders  wichtig  für gutes Trinkwasser sind „die letzten Meter“: In falsch konstruierten und betriebenen Installationen in Gebäuden können sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen, insbesondere Legionellen vermehren.  Ungeeignete Installationswerkststoffe können unerwünschte, in seltenen Fällen sogar ungesunde Stoffe an das Trinkwasser abgeben. Dazugelernt und mit einem Grenzwert reagiert hat der Gesetzgeber auch bei  Uran. Nicht wegen der Radioaktivität, sondern als giftiges, mancherorts natürlicherweise vorkommendes Schwermetall.

Energiesparlampe zerbrochen? Sofort lüften!

Energiesparlampe; Quelle: Joerg Mikus © fotolia.deWem eine Energiesparlampe zerbricht, sollte sofort und gründlich für 15 Minuten lüften – und danach die Scherben fachgerecht entsorgen. Dann besteht keinerlei Gefahr für die Gesundheit. Das ergaben unsere neuen Tests. Der klassischen Glühbirne mit mehr als 40 Watt kann ab 1. September 2011 also wie von der EU geplant, der Saft abgedreht werden.

 

 

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