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Letzte Änderung: 25.05.2011
Das UBA sichert neben dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen als nationales Referenzlabor die Qualität der Beurteilung der Luftqualität. Auf der Grundlage der durch die EU verabschiedeten Richtlinie über Luftqualität und saubere Luft für Europa gewährleistet es die Anwendung einheitlicher Methoden und Kriterien bei den zuständigen Stellen der Bundesländer.
Um die Gültigkeit der Messdaten zu sichern, werden unterschiedliche Verfahren angewandt. Ringversuche, bei denen eine identische Probe von den verschiedenen Messeinrichtungen untersucht wird, ermöglichen einen Vergleich der Messinstitute. Sie geben Auskunft über die Messgenauigkeit und die Messfähigkeit der beteiligten Einrichtungen.
Messen generell setzt einheitliche und gleiche Bezugsgrößen voraus, also internationale und nationale Normale. Diese Normale, gewissermaßen die „Ur-Meter” für die Messung von Schadstoffen in der Luft, werden vom Referenzlabor des UBA zur Verfügung gestellt. Durch Anschlussmessungen kann jede Messung in Deutschland auf diese Normale zurückgeführt werden. Die „Rückführbarkeit" ist ein unentbehrliches Element der Qualitätssicherung.
Das Referenzlabor des Umweltbundesamtes nimmt an Ringversuchen und Harmonisierungsprogrammen teil, die vom Europäischen Referenzlabor für Luftverschmutzung (ERLAP) des Institute for Environment and Sustainability des Joint Research Centre der Europäischen Kommission in Ispra (Italien) durchgeführt werden.
Darüber hinaus ist das Referenzlabor Mitglied in AQUILA, einem Netzwerk der europäischen Referenzlaboratorien. Die in ihren jeweiligen Ländern für die Umsetzung der Rahmenrichtlinie verantwortlichen Laboratorien haben hier ein Forum für den Informationsaustausch in Form von Trainingskursen, Workshops und Konferenzen.