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Letzte Änderung: 26.05.2011
Bauprodukte enthalten eine Vielzahl organischer und anorganischer Verbindungen, die durch Abrieb, Ausgasung, Auswaschung, Korrosion oder Strahlung in die Innenraumluft, sowie Boden und Grundwasser emittieren und die Umwelt und die menschliche Gesundheit gefährden können. Lösemittel in Lacken und Klebern, Biozide, Weichmacher, Bindemittel, Flammschutzmittel in Bodenbelägen, Kunststoffen und Holzwerkstoffen, Zusatzmittel in mineralischen Baustoffen, Schwermetalle aus Trinkwasserleitungen und Dachdeckungsmaterialien, unerwünschte Beimengungen in Rezyklierungsprozessen sind häufig nicht ausreichend toxikologisch untersucht. Interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher haben das Recht, eine Auskunft zu bekommen, ob in den im Handel angebotenen Bauprodukten besonders besorgniserregende Stoffe in Anteilen über 0,1 % enthalten sind. Eine übergreifende quantitative und qualitative Erfassung der diffusen Gefahrstoffeinträge aus Bauprodukten gibt es bisher nicht (siehe auch: Innenraumhygiene/Bauprodukte).
Das UBA unterstützt die Entwicklung und Verwendung von emissions- und schadstoffarmen Bauprodukten durch: