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Letzte Änderung: 03.05.2013

Luftbild des neuen UBA-Gebäudes in Dessau-Roßlau © Firma Busse

Fassade des UBA-Gebäudes
in Dessau-Roßlau © Linnart UngerFür seinen Neubau in Dessau-Roßlau hat das Umweltbundesamt am 12.01.2009 von Bundesbauminister Tiefensee und Prof. Sobek, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), das Deutsche Gütesiegel für nachhaltiges Bauen in Gold verliehen bekommen. Das Gütesiegel des Bundesbauministeriums und der DGNB zeichnet vorbildliche Verwaltungs- und Büro-Neugebäude aus. Es berücksichtigt ökologische, ökonomische und soziokulturelle Kriterien ebenso wie den Standort, die Planung und die technische Ausführung.
In seinem Jahresbericht 2012 kritisierte der Bundesrechnungshof die aus seiner Sicht zu hohen Betriebskosten des UBA-Dienstgebäudes Dessau. Allerdings zog er hierzu auch Daten aus den Jahren bis 2008 heran, der Startphase, in der beim 2005 in Betrieb genommenen, mit innovativer Energiespartechnik ausgestatteten Gebäude vergleichsweise hohe Wartungskosten anfielen. Fakt ist, dass das Bauwerk wie geplant Niedrigenergiehausstandard hat, die Wartungskosten seit 2008 kontinuierlich und erheblich sinken und immer weniger Strom und Wärme zugekauft werden muss. Als ökologischer Musterbau wurde das Haus mehrfach prämiert, etwa mit dem Gütesiegel „Gold“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.
Die europäische Gebäuderichtlinie gibt vor, dass Gebäude der öffentlichen Hand ab dem Jahr 2019 eine übers Jahr gerechnet ausgeglichene Energiebilanz vorweisen sollen. Mit unseren vier Bauprojekten (drei Neubauten und ein Umbau) möchten wir die baulichen und energetischen Standards schon heute realisieren. Die Baufortschritte können Sie in den nächsten Jahren auf unserer Info-Seite mit Texten, Fotos und kurzen Filmen verfolgen. Schauen Sie zu, wie in Berlin-Marienfelde gerade das erste Nullenergiehaus des Bundes fertiggestellt wird. Oder wie die Planung unseres Erweiterungsbaus in Dessau-Roßlau mit in die Fassade integrierten Fotovoltaikelementen Gestalt annimmt.