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Letzte Änderung: 01.11.2010
Wohnumfeldverschlechterungen in den Städten, verursacht durch den wachsenden motorisierten Verkehr, lösen Stadtflucht und Zersiedelungstendenzen im ländlichen Raum aus. Diese Tendenzen tragen zur weiteren Zunahme des Verkehrs bei. Neben dem Verkehrsaufkommen und dem hohen Anteil des motorisierten Individualverkehrs sind unangepasste Geschwindigkeiten ursächlich für die zunehmende Immissionsbelastung, Flächenbeanspruchung und Trennwirkung durch den Verkehr.
Für die Verkehrsinfrastruktur, den Betrieb öffentlicher Verkehrsmittel und die Minderung von Umweltlasten aus dem Verkehr gibt der Staat viel Geld aus. Least Cost Transportation Planning (LCTP) gibt Transparenz darüber, wie hoch die Ausgaben für welchen Verkehrsträger wirklich sind, und erhöht die Effizienz im Entscheidungsprozess über verschiedene Planungsvarianten.
Die Einbeziehung von städtebaulichen und Umweltaspekten in ein Verkehrsplanungskonzept ist eine wesentliche Grundlage für den nachhaltigen Erfolg kommunaler Verkehrsplanungen.
Bei der Bundesverkehrswegeplanung setzt sich das Umweltbundesamt für eine frühzeitige, umfassende Berücksichtigung der Umweltaspekte ein, auch im Sinne der EU-Richtlinie zur Strategischen Umweltprüfung (SUP).