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Letzte Änderung: 27.08.2010
Ein mit rund elf Milliarden Euro maßgeschneidertes Investitionsprogramm könnte das deutsche Schienennetz innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte in die Lage versetzen, die doppelte Gütermenge auf der Schiene zu transportieren. Das zeigt die Studie „Schienennetz 2025/2030 - Ausbaukonzeption für einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr in Deutschland", erstellt durch die KCW GmbH im Auftrag des UBA.
Das UBA veranstaltete am 20. April 2010 eine Fachtagung zur Nachtfluglärmproblematik. Auf der Tagung gingen Fachleute auf die Problematik des Fluglärms im Allgemeinen und des Nachtflugs im Besonderen ein. Sie zeigten Risiken auf und erläuterten Handlungsoptionen. Betroffene berichteten aus ihrem Erleben und Umgang mit dem Fluglärm.
Carsharing hat für Unternehmen neben wirtschaftlichen Aspekten vor allem den Vorteil, die Umwelt zu schützen. Umso erfreulicher ist es, dass sich die organisierte gemeinschaftliche Nutzung eines Autos in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreut. Eine neue Broschüre zeigt, wie Carsharing Kosten spart und zur Entlastung der Umwelt beiträgt.
Die Bundesregierung fördert die Anschaffung von Partikelminderungssystemen für Diesel-Pkw auch im Jahr 2010 mit 330 € und macht damit die Nachrüstung attraktiver. Neu in diesem Jahr ist, dass auch BesitzerInnen von leichten Nutzfahrzeugen und Wohnmobilen die Möglichkeit bekommen, eine Förderung zu erhalten. Förderanträge können ab dem 1. Juni direkt beim BAFA gestellt werden.
Das UBA fördert durch ein aktives umweltorientiertes Mobilitätsmanagement seit Jahren die Nutzung umweltverträglicher Verkehrsmittel für Dienstreisen und Arbeitswege seiner Beschäftigten. Wie wir dies tun, erfahren Sie in unserem nun veröffentlichten Endbericht zur UBA-Mobilitätsumfrage 2009. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass knapp 70 Prozent der Beschäftigten für ihren Weg zur Arbeit ihre Füße, das Rad oder Bus und Bahn nutzen.
Um die Luftbelastung an stark befahrenen Straßen der Stadt Hagen zu verringern, hat das UBA eine Methodik für eine immissionsabhängige dynamische Verkehrssteuerung des Schwerlastverkehrs entwickeln lassen. Geklärt werden sollte auch, ob diese Methode zur Minderung der NO2-Immissionen ebenfalls zur Reduzierung der Feinstaubbelastung angewandt werden kann und unter welchen Voraussetzungen sie auf andere Städte übertragbar ist.
Die Vorgaben des Weltklimarates zur Reduzierung der Treibhausgase sind ohne Elektromobilität nicht zu erreichen. Deshalb brauche man schon heute die richtigen Entwicklungsimpulse, wie sie sich die Bundesregierung zur Elektromobilität als Ziel gesetzt habe, sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth. Allerdings werde in den nächsten 5 bis 10 Jahren die Elektromobilität nicht zu mehr Klimaschutz führen. Das liege am heutigen Strommix. Doch es wäre grundfalsch, jetzt keine Entwicklungsimpulse zu setzen.
Schienenverkehrslärm wird durch Anwohnerinnen und Anwohner weniger belästigend wahrgenommen als Straßenverkehrslärm, so die Annahme der Verkehrslärmschutzverordnung. Sind diese Festlegungen aus den 1980er Jahren noch aktuell oder haben die zwischenzeitlichen Entwicklungen auf dem Gebiet des Schienenverkehrs in Deutschland zu einer Änderung geführt? In einer Studie im Auftrag des UBA wurden auf der Grundlage einer umfangreichen Literaturrecherche die aktuellen Erkenntnisse zusammengestellt und bewertet.
Rund 47 Milliarden Euro der vom Pkw-Verkehr verursachten Kosten sind zurzeit nicht durch die erbrachten Steuern und Abgaben gedeckt. Eine fahrleistungsabhängige Pkw-Maut für das gesamte Straßennetz könnte diese Lücke schließen und umweltfreundlichere Mobilität fördern. „Die streckenbezogene Maut ist die gerechteste Lösung, weil die Kosten dort bezahlt werden, wo sie entstehen.“, sagte UBA-Präsident Flasbarth in der Berliner Zeitung.
Höhere Energiesteuern für Kraftstoffe können eine effektive Maßnahme sein, um den CO2 Ausstoß des Verkehrs zu mindern. Warum und wie Energiesteuern sich positiv auf unsere Umwelt auswirken, legt das Umweltbundesamt in seinem Sachstandbericht „CO2-Emissionsminderung im Verkehr in Deutschland“ dar. Der Bericht macht deutlich: bei steigenden Benzinpreisen sinkt der Kraftstoffverbrauch. Dieser Effekt zeigte sich in den vergangenen Jahren immer wieder. Wenn der Staat, die Energiesteuern weiter erhöhen sollte, muss er das aber aufkommensneutral machen, damit der Bürger an anderer Stelle entlastet wird. Gleichzeitig sind attraktive und preiswerte Alternativen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu schaffen.
Die neue UBA-Broschüre „Daten zum Verkehr” fasst Informationen und Daten zu aktuellen Entwicklungen im Verkehr und den damit verbundenen Umweltauswirkungen zusammen. Darüber hinaus zeigt sie auf anschauliche Weise Probleme auf und gibt anhand von Beispielen Orientierung für eine nachhaltige Mobilität.
Umweltschonende Mobilität ist wichtig für den Umweltschutz. Das Umweltbundesamt stellt nun aktualisierte Daten zu Emissionen und Energieverbrauch verschiedener Verkehrsträger im Personenverkehr zur Verfügung. Erst die wissenschaftliche Aufstellung, Berechnung und Auswertung dieser Daten machen Vergleiche zwischen Pkw, Bus, Bahn und Flugzeug möglich.
In zahlreichen Städten wurde die Einfahrt in die Umweltzonen zum Jahreswechsel weiter verschärft: Frankfurt a. M. und Bremen lassen die rote Plakette nicht mehr zu. In Berlin und Hannover wird verpflichtend die grüne Plakette gefordert. Neben dem Schutz der Bürger vor gesundheitsschädlichem Feinstaub rückt nun auch das Stickstoffdioxid ins Blickfeld: Ab 2010 ist bundesweit ein Jahresmittelwert von 40 µg/m3 NO2 einzuhalten.
Der Güterverkehr belastet viele Menschen durch Abgase und Lärm und trägt in erheblichem Maße zum Klimawandel bei. Dass dies nicht so bleiben muss, zeigt die "Strategie für einen nachhaltigen Güterverkehr" des UBA. Der Bericht beschreibt die bisherige und zukünftige Entwicklung des Güterverkehrs, zeigt die Konflikte mit den Erfordernissen des Umweltschutzes auf und stellt Maßnahmen zur Minderung der Umweltbelastung vor.
Deutsche Luftfahrzeugbetreiber, die bis zum 31. August 2009 ihre Monitoringkonzepte zur Erfassung ihrer Transportdaten und Emissionen bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) vorgelegt haben, werden sicher bei der kostenlosen Zuteilung der Zertifikate berücksichtigt. Die Berichtspflichten treten 2010 in Kraft. Ab 2012 sind auch die Zertifikate abzugeben.
Tests der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) im Auftrag des UBA zeigen erneut: Das von der Automobilindustrie als zukünftiges Kältemittel favorisierte Tetrafluorpropen (HFKW-1234yf) birgt Umwelt- und Gesundheitsrisiken im Falle eines Fahrzeugbrands. Das UBA bekräftigt deshalb seine Empfehlung, stattdessen CO2 als Kältemittel einzusetzen. CO2 ist wesentlich klimafreundlicher und schon seit über einem Jahr in einem UBA-Dienstwagen erfolgreich im Einsatz.
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) nimmt jährlich über 350 gängige Pkw-Typen unter die Öko-Lupe und gibt Entscheidungshilfen für den umweltbewussten Autokauf. Die aktuelle VCD Auto-Umweltliste 2010/11 kann im Internet bestellt werden.
Motorradfahren macht Spaß – aber der damit verbundene Lärm stört leider oft die Anwohnerinnen und Anwohner. Wo genau
liegt der Konflikt, wie kann er gelöst werden, wer muss handeln? Diese Fragen diskutierten Teilnehmer des Verbraucherforums „Motorradlärm“ am 26. April 2010. Die Dokumentation der Veranstaltung ist nun mit allen Vorträgen verfügbar.
Während der Radfahraktion des letzen Jahres haben die RadfahrerInnen des UBA die Erde rein rechnerisch einmal klimaschonend mit dem Rad umrundet. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das UBA an der Aktion. Denn Radfahren macht Spaß, hält fit, schützt Umwelt und Klima. Wie auch Sie in Ihrer Region an der Aktion mitmachen und noch dazu tolle Preise gewinnen können, erfahren Sie bei
Eine neue Studie des UBA untersucht, wie die Treibhausgas-Emissionen des Schiffsverkehrs in den EU-Emissionshandel einbezogen werden können. Die Gremien der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) erzielten bisher keine Einigung über substantielle Klimaschutzmaßnahmen im Schiffsverkehr. Bei ausbleibendem Fortschritt auf IMO-Ebene könnte die Einbeziehung des Schiffsverkehrs in den EU-Emissionshandel ein erster Schritt auf dem Weg zu einer globalen Lösung sein.
Das neue Handbuch Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs (HBEFA) ist seit Kurzem verfügbar. Es handelt sich bei der Version HBEFA 3.1 um eine völlig neue Bearbeitung des bisherigen Programms HBEFA 2.1. Das Handbuch verfügt dank grundlegender und umfangreicher Neuerungen über detailliertere Daten und über zusätzliche Funktionen.
Der technologische Fortschritt führt zwar zu immer saubereren Fahrzeugen, doch diese Effizienzsteigerung wird dadurch kompensiert, dass im Personen- und Güterverkehr immer mehr Kilometer zurückgelegt werden. Ein neuer Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) fordert eine klare Zukunftsvision für die Gestaltung des europäischen Verkehrssystems bis zum Jahr 2050 sowie eine konsistente Politik zu deren Umsetzung.
Neben dem Motorengeräusch sind bei Autos die Reifen die wichtigste Schallquelle. Während beim Anfahren der Motor dominiert, überwiegen bei konstanter Fahrt ab 30 km/h die Reifengeräusche. Lärmarm fährt, wer Sprit sparend schaltet. Möglichst früh hochschalten und niedertourig fahren helfen, Spritverbrauch und Geräuschpegel zu senken. Wer noch mehr tun will, kann sich nach lärmarmen Reifen mit wenig Rollwiderstand umsehen, z.B. bei der Stiftung Warentest.
Steigende Kraftstoffkosten und Fahrverbote in Umweltzonen für ältere Dieselfahrzeuge stellen Unternehmen mit Fuhrpark zunehmend vor große Herausforderungen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) stellt in dem vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt geförderten Leitfaden „Effizienter Fuhrpark – kostengünstig, umweltschonend, zukunftssicher“ konkrete Maßnahmen vor, mit denen Unternehmen die Effizienz des Firmenfuhrparks steigern und die betrieblichen Mobilitätskosten verringern können.
Eine Sammlung guter Praxisbeispiele zeigt, wie speziell gewerbliche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen durch die Nutzung von Carsharing-Angeboten einen konkreten Beitrag zur Entlastung unserer Umwelt leisten können. Carsharing ist zudem eine kostengünstige Alternative zum firmeneigenen oder privaten Auto. Dies gilt umso mehr, wenn Reiseziele mit dem öffentlichen Verkehr nur schwer erreichbar sind.
Die im Auftrag des UBA am Flughafen Köln/Bonn durchgeführte Studie bestätigt aufs Neue: Wer in der Nacht Fluglärm ausgesetzt ist, hat ein erhöhtes Risiko, Herz- und Kreislauf- oder psychische Krankheiten zu bekommen. „Wir sollten im Sinne einer nachhaltigen Mobilität kritisch darüber nachdenken, welche Nachtflüge wirklich notwendig sind“, sagte dazu UBA-Präsident Jochen Flasbarth.
Rollgeräusche tragen wesentlich zum Geräuschverhalten von Kraftfahrzeugen bei. Welchen Einfluss Reifen bei der Typprüfung von Kfz haben, welche Spielräume sich für Fahrzeughersteller ergeben und wie diese in den gesetzlichen Regelungen behandelt werden, beleuchtet ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes.
Für Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Luftfahrzeugen werden auf Flugplätzen Triebwerksprobeläufe durchgeführt, die die Nachbarschaft mit Lärm belasten. Als Grundlage für eine zukünftige Beurteilung wurde in einer Studie im Auftrag des UBA ein Vorschlag für eine einheitliche Methodik zur Ermittlung dieser Geräuschemissionen erarbeit.
Durch verändertes Fahrverhalten können AutofahrerInnen den CO2-Ausstoß des eigenen Fahrzeugs senken und dabei mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Wie das geht? Dafür hat das Umweltbundesamt 10 Tipps zusammengestellt. Auch solche, die zeigen, dass Energiesparen im täglichen Verkehr bei richtiger Verkehrsmittelwahl nicht heißt, weniger oder unkomfortabler mobil zu sein.
Ein Forschungsprojekt im Auftrag des UBA analysiert ökonomische Instrumente zur Senkung der Emissionen von Seeschiffen. Die Ergebnisse werden in zwei Studien präsentiert: Eine Studie prüft die Ausweitung des europäischen Emissionshandels auf den Seeverkehr, die zweite Studie bewertet verschiedene markwirtschaftliche Instrumente zur Emissionsminderung von Luftschadstoffen für die Pilotregion Ostsee.
Der Staat spart Gesundheitskosten, wenn er vermehrt in die Infrastruktur für Radler und Fußgänger investiert. Dies ist das Ergebnis einer Studie der WHO zu den Kosten und Nutzen der gesundheitlichen Auswirkungen von Gehen und Radfahren. Das österreichische Lebensministerium hat jetzt die Ergebnisse der Studie in einer Broschüre auf Deutsch im Internet zur Verfügung gestellt.
Das Reifen-Fahrbahngeräusch ist ab Geschwindigkeiten von ca. 30 bis 40 km/h die dominierende Geräuschquelle im Straßenverkehr. Neben lärmarmen Reifen helfen lärmmindernde Fahrbahnbeläge die Lärmbelastung zu reduzieren. In den letzten 20 Jahren wurden viele Fahrbahnbeläge neu entwickelt oder stark verbessert - jedoch ist nicht jeder Fahrbahnbelag für jede Straße geeignet.