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Letzte Änderung: 10.08.2010
Anhand des Least Cost Planning-Konzeptes können Verkehrsplanungsvorhaben im kommunalen Bereich auf ihren Umwelteffekt und auf ihre Kosten hin geprüft werden. Dabei werden die Kosten privater Kostenträger und die auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene anfallenden Kosten des Verkehrs mit Hilfe des Konzeptes differenziert dargestellt. Das LCTP-Verfahren ermöglicht somit einen verkehrsträgerübergreifenden Kosten- und Leistungsvergleich und verbessert die Transparenz der Ausgaben für Verkehrszwecke. Die Verbindung der Ausgaben zur damit erbrachten Mobilitätsdienstleistung oder – je nach Fragestellung – zur Minderung von Umweltbelastungen wird so sichtbar gemacht.
Das vorliegende LCTP-Verfahren gibt auch Hilfestellung bei der Schätzung von Kosten geplanter Maßnahmen. Es erleichtert eine verkehrsträgerübergreifende Bewertung von Projekten hinsichtlich ihrer Wirkungen auf die Luft- und Lärmbelastung sowie die Flächeninanspruchnahme und das Klima, wobei auch der nicht-motorisierte Verkehr berücksichtigt wird. Die in der Praxis verwendeten Verkehrsmodelle sowie Emissions- und Immissionsmodelle zur Prognose der Effekte der geplanten Maßnahmen lassen sich problemlos integrieren – es sind sogar Wirkungsschätzungen anhand einfacher Kennziffern möglich.
Weitere Informationen zu LCTP: