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Verkehr

Verkehrsarme Siedlungsstrukturen

Letzte Änderung: 10.08.2010

Viele Rahmenbedingungen der Charta von Athen über die Eigenheimförderung bis zur Kilometerpauschale haben dazu geführt, dass die Orte, an denen die Menschen wohnen, arbeiten und sich versorgen immer weiter auseinanderliegen, die Wege immer länger werden und die Landschaftszersiedlung voranschreitet. Das Leitbild der autogerechten Stadt führte und führt zu wachsenden Verkehrsmengen, die mit zunehmenden Luftschadstoff- und Lärmbelastungen sowie Flächenbeanspruchungen durch Autos in den Städten verbunden sind. Die Wohnumfeldverschlechterungen infolge des Autoverkehrs lösen Stadtflucht und Zersiedlungstendenzen im ländlichen Raum aus, die ihrerseits den Verkehrsaufwand weiter erhöhen.

Neue Leitbilder für eine nachhaltige Stadtentwicklung wie sie z. B. in der Charta von Aalborg. 1994 formuliert wurden, müssen verstärkt in die Stadtentwicklungskonzepte Einzug halten. Die „Stadt der kurzen Wege“ ist die Zielrichtung für eine verkehrsarme Siedlungsentwicklung. Ein Bündel aus planerischen und fiskalisch-ökonomischen Maßnahmen kann hier zum Ziel führen.

 

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