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Wasser, Trinkwasser und Gewässerschutz

Aktuelles

Letzte Änderung: 25.04.2013

Gewässertyp des Jahres 2013 - Bäche und Flüsse im südlichen Alpenvorland

Brunnenbach unterhalb des Wehres; © Renate SchmidDie meisten Bäche und Flüsse im südlichen Alpenvorland haben einen guten ökologischen Zustand. Das heißt, sie haben naturnahe Lebensräume und das Wasser weist eine nur geringe Nährstoffbelastung auf. Auch die Schadstoffbelastung ist bei gutem Zustand gering. Aber auch die Fließgewässer im südlichen Alpenvorland werden zur Energieerzeugung und in der Landwirtschaft genutzt sowie mit Hochwasserschutzanlagen versehen. Die Qualität der Gewässer lässt sich weiter durch Renaturierung verbessern.

Trinkwasserversorgung: Vorsorgeleistungen für Umwelt & Gesundheit sichtbar machen

Klares Quellwasser © Ramona Heim – Fotolia.comIn den Preisen, die wir für unser Trinkwasser zahlen, „verstecken“ sich auch die Leistungen, die Wasserversorger für den vorsorgenden Gewässer- und Gesundheitsschutz erbringen. Diese umwelt- und gesundheitspolitisch wichtigen Aufgaben sind jedoch nicht immer eindeutig erkennbar. Eine Studie des UBA untersuchte daher, wie diese Leistungen im Rahmen von Unternehmensbewertungen mit dem so genannten Benchmarking transparent und bewertbar gemacht werden können und wie der Stellenwert der vorsorgenden Leistungen in kartellrechtlichen Preisprüfungsverfahren gestärkt werden kann.

Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie: Methodik für Kosten-Nutzen-Analysen entwickelt

Landkarte, rund um die Ostsee liegen Geldscheine und Münzen; Foto: Rebecca RechenbergDie Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie sieht vor, dass die zuständigen Behörden für neue Maßnahmen zum Erreichen des geforderten „guten Umweltzustands“ Kosten-Nutzen-Analysen durchführen. Auch für aus Kostengründen unterlassene Maßnahmen sind solche Analysen notwendig, um nachzuweisen, dass die Kosten unverhältnismäßig hoch wären. Im Auftrag des UBA wurde nun eine Methodik für solche Analysen entwickelt und das Konzept in zwei Fallstudien angewendet und überprüft.

Fracking: Keine Bohrungen in Trinkwasserschutzgebieten

 Bohrturm im Rapsfeld; Womue © www.fotolia.deEine neue Studie mahnt weiter zu Vorsicht bei der Erdgasförderung durch Fracking. Bis alle Umweltrisiken umfassend bewertet seien, raten die Gutachter davon ab, die Technik großflächig zur Gasförderung einzusetzen. Beim Fracking wird Erdgas durch künstlich erzeugte Risse im unterirdischen Lagergestein gefördert. Dabei kommen große Mengen Wasser und teils giftige Chemikalien zum Einsatz. Die Studie empfiehlt deshalb ein Fracking-Verbot in Trinkwasserschutzgebieten.

Lebenselixier Wasser: Zwischen Mangel und Verschwendung

Wasserhan mit fließendem Wasser Quelle: Eisenhans © www.fotolia.deJeden Tag verbrauchen wir pro Kopf 122 Liter Wasser in Deutschland. Dazu müssen wir nur den Hahn aufdrehen. Anderswo auf der Welt aber ist Wasser ein extrem knappes Gut. So leiden 2,7 Milliarden Menschen für mindestens einen Monat im Jahr unter Wassermangel. Green Radio spricht mit WWF-Experte Philipp Wagnitz und Jörg Rechenberg vom UBA über den Wasserfußabdruck von Produkten und den sparsamen Umgang mit dem kühlen Nass.

„Natur simulieren – wie geht das?“

Testsysteme (Mesokosmen); © Hänsel Kiel Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität OldenburgZur umweltverträglichen Untersuchung der Auswirkungen von Chemikalien auf die Wasserwelt gibt es große, künstliche Testsysteme (Mesokosmen). Wie gestaltet man in möglichst kurzer Zeit die Versuchsbedingungen darin so realitätsnah wie möglich? Ein im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführtes Forschungsvorhaben ist dieser Frage nachgegangen.

Wie können Sie Trinkwasser auf Legionellen richtig untersuchen lassen?

Wasserhähne zur Probenahme; Thomas Haltinner © www.fotolia.deDie geänderte Trinkwasserverordnung ist seit November 2011 in Kraft und bietet einen besseren Schutz vor Legionellen. Für die Untersuchung von Legionellen in Trinkwasser-Installationen von Gebäuden ist die Probenahme gemäß DIN EN ISO 19458, Tabelle 1, Zweck b) durchzuführen. Das UBA aktualisiert derzeit gemeinsam mit der TWK die Empfehlung aus dem Jahr 2000.

Gesunde Erfrischung aus dem Hausbrunnen

UBA-Broschüre „Gesundes Trinkwasser aus eigenen Brunnen und Quellen“, Titelfoto: traveler1116 © iStockphotoÜber 700.000 Menschen in Deutschland beziehen ihr Trinkwasser aus eigenen Brunnen oder Quellen. Gerade in ländlichen Gebieten sind Brunnen besonders wichtig für die Wasserversorgung. Das UBA gibt Tipps, wie der Genuss des kühlen Nasses gesund und sicher bleibt.

Kinderbuch „Auf Großer Fahrt – Luna und Polly Pop in der wundersamen Welt des Wassers“

Deckblatt des KinderbuchesLuna und Polly Pop, 8 und 12 Jahre alt, umschiffen in ihrer alten Badewanne eine Wasserwissensklippe nach der anderen. Immer mit seinen Kommentaren dabei: der nervende Bademeister mit seiner Flüstertüte.  Gemeinsam spüren sie den Fragen nach,  wie es wäre, wenn es kein Wasser gäbe, woher das Wasser kommt und wohin es geht. Wie alt ist Wasser eigentlich  und warum können manche Tiere auf der Wasseroberfläche gehen? Nebenbei probieren sie leckere Rezepte zum Durstlöschen. Dass man mit Wasser spielen und Spaß haben kann, wissen alle. Aber kann Wasser auch Musik machen?

Änderungen der Trinkwasserverordnung schützen…

…ab dem 1. November noch besser vor Krankheitserregern und Schadstoffen im Trinkwasser. Besonders  wichtig  für gutes Trinkwasser sind „die letzten Meter“: In falsch konstruierten und betriebenen Installationen in Gebäuden können sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen, insbesondere Legionellen vermehren.  Ungeeignete Installationswerkststoffe können unerwünschte, in seltenen Fällen sogar ungesunde Stoffe an das Trinkwasser abgeben. Dazugelernt und mit einem Grenzwert reagiert hat der Gesetzgeber auch bei  Uran. Nicht wegen der Radioaktivität, sondern als giftiges, mancherorts natürlicherweise vorkommendes Schwermetall.

Bewertung und Optimierung von Grundwasserschutz-Maßnahmen nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie

Mit diesem Forschungsvorhaben unterstützt das UBA die Bundesländer bei der Bewertung und Optimierung von Maßnahmenprogrammen, mit denen der „Gute Zustand“ des Grundwassers erhalten oder wiederhergestellt werden soll. Der erste Teil des Vorhabens beschäftigt sich mit der Bewertung von Maßnahmeprogrammen zur Verminderung der Nitratbelastung des Grundwassers. Im zweiten Teil wird erläutert, wie Messnetze zur Bewertung von punktförmigen Verunreinigungen optimiert werden können.

Poly- und perfluorierte organische Chemikalien - Fachgespräch des UBA und MUNLV NRW

Flusslandschaft Foto: Barabanschikov © www.fotolia.deQuellen für das Auftreten von perfluorierten organischen Tensiden in Gewässern, im Abwasser und im Klärschlamm sind Abwassereinleitungen und die Belastung des Klärschlamms.  Viele Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung des Eintrages dieser Stoffe sind bereits erfolgreich ergriffen. Das Fachgespräch war Plattform für den Informationsaustausch über PFC und zu Reduzierungsmaßnahmen.

Grundwasser in Deutschland

Broschüre GrundwasserDie Broschüre liefert einen Beitrag zum dauerhaften Schutz und Erhalt der lebenswichtigen Ressource Grundwasser. Sie gibt eine Übersicht über den Zustand des Grundwassers in Deutschland und beschreibt die Bedeutung für Mensch und Umwelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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