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Letzte Änderung: 08.03.2013
Unmittelbar nach der Veröffentlichung diskutierten Vertreter von Berg- und Umweltbehörden am 19. September 2012 die Ergebnisse aus dem Gutachten im BMU in Bonn. Die Gutachter erläuterten ihre Vorgehensweise bei der Risikoanalyse, die naturwissenschaftlich-technischen und die rechtlichen Ergebnisse der Defizitanalyse sowie ihre Handlungsempfehlungen.
Die vorliegende Dokumentation enthält die Beiträge der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Umweltbundesamt am 3. Dezember 2012 in Berlin veranstalteten internationalen Tagung zum Thema „Umweltauswirkungen von Fracking.“ Hintergrund für die Tagung war das Gutachten „Umweltauswirkungen von Fracking bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten“, das im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Umweltbundesamt Ende August 2012 vorgelegt worden war.
Im Rahmen dieser Studie wurden die wasserbezogenen Umweltauswirkungen und Risiken für Mensch und Umwelt, die mit dem Einsatz der Fracking-Technologie (hydraulische Stimulation) im Rahmen der Erkundung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten verbundenen sein können, aus naturwissenschaftlicher und rechtlicher Sicht analysiert.
Auf der mit über 200 Teilnehmern gut besuchten Tagung stellten zunächst die Gutachter die Ergebnisse der Studie vor. Nationale Vertreter aus Politik, Industrie, Umweltschutz und Verwaltungen hatten sodann die Gelegenheit, jeweils aus ihrer Sicht zu dem Thema Stellung zu beziehen. Einen Blick über die Grenzen Deutschlands hinaus gewährten die Beiträge der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission sowie aus Frankreich (BRGM) und Polen (Umweltministerium). Allen Referentinnen und Referenten sowie den Organisatoren dieser Veranstaltung sei an dieser Stelle für ihre Beiträge und Arbeit gedankt.
Im November 2010 hat die Europäische Kommission ihre Vorschläge für die Gestaltung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik bis 2020 vorgelegt. Zukünftig soll die Agrarförderung stärker an den Belangen des Umweltschutzes ausgerichtet werden. Es wird daher in den nächsten Monaten darauf ankommen, die Anforderungen des Umwelt- und Gewässerschutzes als unverrückbaren Bestandteil in die Agrarpolitik zu integrieren.
Deshalb hatte das Umweltbundesamt anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2011 am 25.01.2011 in Berlin zu einem Diskussionsforum eingeladen, auf dem sich führende Vertreter aus Umwelt und Agrarpolitik dem Thema stellten.
Präsentationen:
Seit fast 10 Jahren ist die EG-Wasserrahmenrichtlinie das zentrale Steuerungsinstrument im Gewässerschutz. Die Wasserrahmenrichtlinie legt die Ziele für einen qualitativ und quantitativ guten Zustand der Gewässer fest und fordert einen Beitrag aller Verursacher von Gewässerbelastungen, um diese Ziele zu erreichen. Die Bestandsaufnahme der Situation in Deutschland zeigt, dass gegenwärtig diffuse landwirtschaftliche Einträge von Nähr- und Schadstoffen eine häufige Ursache für Zielverfehlungen sind. Gerade in diesem Bereich sind Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung der Einträge erforderlich. Diese können nur dann erfolgreich sein, wenn Wasserwirtschaft und Landwirtschaft miteinander kommunizieren und gemeinsam problemorientierte Lösungen entwickeln.
Deshalb laden BMU/UBA am 19.01.2010 anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2010 in Berlin zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.
Zu den wenigen Krankheitserregern, die sich nicht im Menschen, sondern im Wasser vermehren, zählen Legionellen. Sie können sich in Warmwasserleitungen vermehren, wenn darin das Wasser stagniert. Ab welchen Konzentrationen werden sie gefährlich, und wie können wir dieses Risiko am wirkungsvollsten beherrschen? Zur Klärung dieser Fragen veranstalten UBA und RKI gemeinsam ein Fachgespräch mit internationalen Experten.
Die verschiedenen Umweltgesetze greifen bei der Regulierung gefährlicher Stoffe zu wenig ineinander. Das gilt sowohl für die Rechtsphilosophien der einzelnen Umweltgesetze, als auch für das untergesetzliche Regelwerk, z. B. die jeweiligen Bewertungskonzepte. Das neue EU-Stoffrecht (REACH) verschärft die Situation, weil nun die Verantwortung für die Bewertung und das Management von Chemikalien weitgehend bei der Industrie liegt. Die Koordinierung der Umweltgesetze bietet die Chance auf Effizienzsteigerungen und auf auch aus Umweltsicht sinnvolle Deregulierung.
Das Umweltbundesamt hat sich der Thematik angenommen, ein Diskussionspapier mit exemplarischen Schnittstellenproblemen erarbeitet und erste Vorschläge auf einem rechtswissenschaftlichen Fachgespräch am 7. 9. 2009 vorgestellt.
Die aufgezeigten Schnittstellenprobleme wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als bedeutsamer Beitrag zur Ressortforschung bezeichnet.
Auf dem Fachgespräch wurden in 14 Vorträgen aktuelle Informationen zum Vorkommen, zur Analytik, zur Verwendung und zu Reduzierungsmaßnahmen der per- und polyfluorierten organischen Chemikalien in den verschiedenen Medien präsentiert.
Das Fachgespräch trug wesentlich zur systematischen Aufarbeitung des Themas im Hinblick auf Gewässer- und Klärschlammbelastung und Einsatzstoffe und Analytik bei und stellte gleichzeitig die Basis für einen Informationsaustausch zwischen Behörden und den Industrievertretern dar.
Die Kontaktdaten der Teilnehmer sind in der Teilnehmerliste zusammengefasst und ermöglichen den weiterführenden Erfahrungsaustausch der Experten.
Vorträge
Zum Thema passend hat das Umweltbundesamt das Hintergrundpapier „Per- und polyfluorierte Chemikalien – Einträge vermeiden – Umwelt schützen” herausgegeben.
Morphologische Veränderungen sind nach den Bestandsaufnahmen in der EU und insbesondere im deutschsprachigen Raum der wesentliche Grund, dass die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie nur erreicht werden können, wenn hydromorphologische Verbesserungsmaßnahmen in großem Umfang durchgeführt werden. Die „Morphologie” Aktivität der gemeinsamen Umsetzungsstrategie der EU (CIS) – in deren Rahmen dieser Workshop stattfand - widmete sich u.a. dem Informationsaustausch unter den Mitgliedsstaaten zu den Möglichkeiten einer schifffahrtverträglichen Umsetzung von Maßnahmen an Wasserstraßen.
Naturnahe Flüsse und Auen gehören zu den wertvollsten und am stärksten gefährdeten Ökosystemen in Europa. Sie repräsentieren Schwerpunkte der Biodiversität und dienen als zentrale Achsen eines Biotopverbundes. Auf diesem Symposium wird die Bedeutung dieser Lebensräume für den Erhalt der Biodiversität sowie deren Bewertung und Schutz diskutiert und es werden Empfehlungen zur Umsetzung von Managementstrategien erarbeitet.
Unser bislang angewandtes Prinzip, Niederschlagswasser möglichst schnell und vollständig abzuleiten, führt mehr und mehr zu nicht übersehenden Problemen, wie:
Sowohl in Deutschland als auch weltweit erfolgt derzeit ein Umdenken - ein sogenannter Paradigmenwechsel - weg vom Ableitungssystem, hin zu ortspezifisch angepassten dezentralen Entwässerungslösungen.
In einer Fachveranstaltung werden am 7. Oktober 2008 im Bundespresseamt die Projektergebnisse eines Forschungsprojekts des Umweltbundesamtes vorgestellt. Das Projekt ”Konzepte für bundeseinheitliche Anforderungen an die Regenwasserbewirtschaftung” zeigt, wie notwendige Anforderungen an eine umweltgerechte Bewirtschaftung von Regenwasser aussehen können. Innerhalb des Projektes wurde eine einfache Software für die Berechnung der Wasserbilanz entwickelt, die kostenlos zum Download zur Verfügung steht.
How to store CO2 safely for the marine environment - from planning to eternity?Zu diesem Thema hat das Umweltbundesamt eine Studie an das Institut für Völker- und Europarecht an der Georg-August-Universität Göttingen und das Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften an der Christian-Al-brechts-Universität Kiel vergeben.
Im Rahmen der Umweltpolitik zur Bekämpfung des Klimawandels ist eine mögliche Minderungsmaßnahme die großtechnische Abscheidung von CO2 bei Kraftwerken und die anschließende Speicherung in unterirdischen geologischen Formationen.
Die Studie analysiert, welche Anforderungen zum Schutze der Meeresumwelt aus naturwissenschaftlicher Sicht zu stellen sind: Sie enthält darüber hinaus eine rechtswissenschaftlichen Untersuchung zu den Änderungen im internationalen Recht und unterbreitet Regulierungsvorschläge. Die Ergebnisse dieser Studie sind jetzt im Internet verfübar.
Die Ergebnisse der Studie haben die Auftragnehmer des UBA auf einem internationalen Workshop am 16. und 17. Juni in Berlin vorgestellt. Ferner referierten Experten unter anderem zu den Auswirkungen von CO2 auf die Meeresumwelt, zu den Anforderungen an das Monitoring von Speicherstätten sowie an die Zusammensetzung des CO2-Stroms und zu Regulierungskonzepten auf nationaler und regionaler Ebene (Europa, USA und Japan).
Vorträge vom 16.06.2008
Vorträge vom 17.06.2008
Zu diesem Thema hat das Umweltbundesamt eine Studie an das Institut für Ländliche Räume des Johann Heinrich von Thünen-Institutes (Braunschweig) vergeben. Im Rahmen der Studie wurde neben einer wissenschaftlichen Analyse der Fragestellung auch eine Befragung innerhalb der Umwelt- und Agrarressorts der Länder durchgeführt. Der Abschlussbericht ist im Internet abrufbar.
Erste Ergebnisse wurden während eines Workshops am 10.12.2007 in Berlin vorgestellt. Weitere Vorträge ergänzten Entwicklungen und Erfahrungen der Biomassenutzung in Deutschland und in Europa aus Sicht des Gewässerschutzes.