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Letzte Änderung: 10.08.2010
Anlagensicherheit und Störfallvorsorge in den internationalen Flussgebietskommissionen von Rhein, Elbe, Oder und Donau stellen einen entscheidenden Beitrag zur Harmonisierung und Rechtsangleichung des anlagenbezogenen Gewässerschutzes in Europa dar. Nicht zuletzt der Zyanid-Unfall im rumänischen Baia Mare verdeutlichte welche katastrophalen Schäden derartige Unfälle nach sich ziehen können.
Maßnahmen zur Verbesserung der Störfallvorsorge und Anlagensicherheit in bezug auf unfallbedingte Gewässerbelastungen wurden daher in allen Internationalen Kommissionen zu einem vorrangigen Ziel erklärt.
Zu diesem Zweck wurden Arbeitsgruppen gebildet, die technische und organisatorische Maßnahmen zu einer verbesserten Störfallvorsorge mit der langfristigen Zielsetzung einer Harmonisierung der Genehmigungs- und Überwachungspolitik in den Mitgliedsstaaten erarbeiten sollen. Federführend ist auf nationaler Seite das Umweltbundesamt.
Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB)
Internationale Kommissionen zum Schutz der Mosel und der Saar (IKSMS)