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Letzte Änderung: 10.08.2010
Der Managementleitfaden wurde im Rahmen des UFOPLAN-Vorhabens 201 28 213 erarbeitet und richtet sich an die Hersteller und Anwender gewässerrelevanter chemischer Produkte. Anhand der prioritären Stoffe für die europäische Gewässerpolitik skizziert der Leitfaden ein systematisches Vorgehen bei der gewässerbezogenen Bewertung chemischer Stoffe und bei der Identifizierung geeigneter Strategien zur Risikominderung.
Chemische Stoffe, die persistent sind, bioakkumuliert werden können und/oder toxisch wirken (PBT), sollten nicht in die Umwelt freigesetzt werden. Für die Hersteller und gewerblichen Anwender chemischer Produkte geht es also darum, die Verwendung solcher Stoffe ganz zu vermeiden oder sie auf emissionsfreie Anwendungen zu beschränken.
Der Leitfaden besteht aus zwei allgemeinen und 3 speziellen Teilen. Teil 1 skizziert die Herausforderungen, die sich aus der neuen europäischen Chemikalien- und Gewässerpolitik und veränderten Marktbedingungen ergeben. Es wird ein systematisches Vorgehen bei der Inventarisierung und Bewertung der betrieblich verwendeten Stoffe und bei der Ableitung der Strategien zur Risikominderung vorgeschlagen. Teil 2 gibt weitergehende Hinweise für die vergleichende Bewertung von Stoffrisiken und lehnt sich dabei eng an die TRGS 440 an (Ersatzstoffbewertung für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz).
Teil 3 und Teil 4 wenden das vorgeschlagene Bewertungs- und Handlungskonzept auf zwei verschiedene Gruppen chemischer Produkte an: Additive in der Herstellung von Kunststoffartikeln und Kühlschmierstoffe in der Metallbearbeitung. Im Teil 5 werden gefährliche Stoffe in diesen Produktgruppen und die möglichen Substitute einer vergleichenden Bewertung unterzogen: Weichmacher, Flammschutzmittel, Pigmente und Stabilisatoren, Tenside und Emulgatoren, Hochdruckzusätze in Kühlschmierstoffen.
Im Teil 6 wird ein betriebliches Bewertungstool vorgestellt, das von einem der Kooperationspartner im Laufe des Projektes entwickelt und erprobt wurde.
Der "Leitfaden zur Anwendung umweltverträglicher Stoffe“ wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes in einem Forschungsvorhaben im Rahmen des Umweltforschungsplanes (UFOPLAN) des Bundesumweltministeriums
erstellt und mit Bundesmitteln finanziert.
Firmen, die mit Informationen und Kommentaren zum Leitfaden beigetragen haben:
| ABAG-itm GmbH | Dow Automotive |
| Aesculap AG & Co. KG | FDT Flachdachtechnologie GmbH Co. KG |
| Akzo Nobel Chemicals GmbH | Fuchs Europe Schmierstoffe |
| Aquatherm GmbH | Great Lakes Chemical Corporation |
| Armstrong DLW AG | Jungbunzlauer Ladenburg GmbH |
| Atofina Deutschland GmbH | KS Gleitlager GmbH |
| Baerlocher GmbH | Lehmann & Voss & Co |
| BASF AG | Leuna Tenside GmbH |
| Bayer AG | Lubrizol Deutschland GmbH |
| Büfa Polyurethane GmbH & Co. KG | LuK GmbH & Co. |
| Carl Becker Chemie, Niederlassung der Lubrizol Coating Additives GmbH | Oemeta Chemische Werke GmbH |
| Chemische Werke Kluthe GmbH | OXENO Olefinchemie GmbH |
| Chemson Polymer-Additive AG | Phoenix Compounding Technologie GmbH |
| Ciba Spezialitätenchemie Lampertheim GmbH | Rhein Chemie Rheinau GmbH |
| Clariant GmbH | Sasol Germany GmbH |
| Crompton Corporation | Solvay Deutschland GmbH |
| DaimlerChrysler AG | Tarkett Sommer AG |
| Debolon dessauer bodenbeläge GmbH & Co. | VEKA AG |
| DOG Deutsche Ölfabrik Gesellschaft für chemische Erzeugnisse mbH Co KG | Verseidag Indutex GmbH |
Verbände, die mit Informationen und Kommentaren zum Leitfaden beigetragen haben:
Andere Institutionen, die mit Informationen und Kommentaren zum Leitfaden beigetragen haben: